Im Moment sitze ich am Küchentisch meines Freundes. Das Leben geniessen, das kann ich gerade aus vollen Zügen. Draussen ist es dunkel und kalt, sogar ein wenig stürmisch. Hier drinnen aber schön warm und kuschelig. Alles was ich brauche, habe ich hier. Mir fehlt es gerade an rein gar nichts. Ich freue mich auf ein paar freie Tage und bin wieder richtig motiviert zu schreiben. Mein Schreibtief ist weg. Zur Sicherheit klopfe ich mal schnell dreimal auf Holz - grins.

 

Wie bin ich hierher in diesen Zustand des inneren Glücks gekommen? Wenn ich so darüber nachdenke, fällt mir auf, dass es nicht ein Ereignis oder eine Entscheidung war, die das Blatt gewendet hat. Es war mehr nötig. Ich habe mich dafür entschieden, mein Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen. Habe mich bewusst für einen Weg entschieden und damit eine andere Möglichkeit ausgeschlagen. Mit allen Konsequenzen, die daraus folgen werden.

 

Mein Handeln stärkt mein Selbstbewusstsein. Denn ich allein bin für meine Erfolge verantwortlich, auch für die Niederlagen. Diese nutze ich geziehlt zum lernen. Dann haben sie eine Daseinsberechtigung, denn sie lassen mich wachsen.

 

Das Leben geniessen ist nicht schwer

 

Hast Du Dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie Du noch intensiver Dein Leben geniessen kannst? Bestimmt! Ich mache das auch öfter mal und dabei habe ich festgestellt, dass wirklich meine Gedanken mein Leben beeinflussen. Wenn ich den ganzen Tag nur schlecht denke, was soll dann schon Gutes passieren. Aber das wichtigste ist, wir können jeden Tag aufs Neue unsere Gedanken neu gestalten und alte Wege verlassen, um neue zu betreten. Wir können jeden Tag beginnen und unser Leben genießen.

 

Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder.

Weil er sich sicher ist, dass seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben.

Weil er sicher ist, dass er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch.

-Paulo Coelho, Handbuch des Kriegers des Lichts-

 

Wähle das Leben, das DU liebst!

 

Das ist einfacher gesagt als getan. Denn meistens weisst Du genau, was Du nicht willst. Genau zu formuieren, das will ich so ind so haben und nicht anders fällt Dir oft schwer. Hier einige Fragen, um ein wenig Licht in Deine Wünsche zu bringen:

  • Denn was ist das, Dein Leben?
  • Was macht dein Leben aus?
  • Wie genau soll Dein Leben aussehen?
  • Wie kannst Du Dein Leben nach Deinen Vorstellungen ändern?
  • Welche Schritte sind dazu nötig?
  • Was musst aufgeben?
  • Wofür willst Du Dich entscheiden?
  • Wie verhinderst Du es, nicht den vermeintlichen Zwängen der Gesellschaft zu unterliegen?

 

Man kommt nicht drum herum, sich diese Fragen so konkret wie möglich zu beantworten. Und es ist alles andere als einfach darauf die richtigen Antworten zu finden. Außerdem ändern sich unsere Einstellungen im Leben immer mal wieder. Oder es passiert etwas, das uns zum Umdenken zwingt, uns verändert. Manchmal werfen uns Ereignisse aus der Bahn und wir müssen unseren Lebensentwurf umkrempeln. Aber aufgeben ist ein schlechter Plan. Dein Leben geht immer weiter, es steht nicht wirklich still. Du sollest es nicht verpassen, denn Du hast nur ein einziges Leben. Auf dem Sterbebett kannst Du nur noch wenig ändern.

 

Dein Leben ist EINZIGARTIG!

 

TIPP:

Kauf Dir verschiedene Zeitschriften und schneide alles aus, was Dir gefällt und Dich spontan anspricht. Erstelle daraus eine Kollage. Diese hängst Du Dir auf, als Gedankenstütze und Unterstützung in den schwierigen Zeiten, die immer mal wieder auftauchen. Ich habe auch eine solche Kollage und ich finde sie immer wieder toll.

 

Oft fallen mir einige Kleinigkeiten wieder ein, wenn ich sie mir mal zwischendrin ansehe. Dinge an die ich sonst gar nicht so denke. Damit mache ich mir bewusst, dass ich noch nicht alles erreicht habe, was ich mir vorstelle. Ich bleibe aber auf dem richtigen Weg.

 

 

Fang an und lebe Dein leben?

 

Ich habe selbst lange gebraucht, bis ich es endlich angefangen. Also verliere keine Zeit. Morgen kann schon alles anders oder auch vorbei sein.

 

Dein Leben geniessen kann nur im Augenblick geschehen. Die Vergangenheit ist vorbei und nicht änderbar. Die Zukunft hat noch nicht begonnen und kann wenig beeinflusst werden. Dein Leben findet im Hier und Jetzt statt. Im Moment kannst Du geniessen, traurig sein, Dich freuen, riechen, schmecken, fühlen, tanzen, lachen, lieben... Wenn Du versuchst nur in diesem einen Moment zu leben, dann kannst Du es richtig auskosten, mit allem, was dazu gehört. Das sind auch die traurigen Momente. Diese müssen sein. Gib ihnen den Raum, den sie brauchen, aber verliere Dich nicht in ihnen. Um Freude zu empfinden brauchst Du auch die Traurigkeit.

 

Wenn alles immer toll und super wäre, woher wüsstest Du dass es super ist. Es würde der Gegenpol fehlen. Genauso ist mir immer bewusst, wenn ich glücklich bin, dass das gerade eine Momentaufnahme ist. In zwei Stunden oder morgen kann es ganz anders sein. Mache Dir diese Augenblicke bewusst. Genauso wie das Glück flüchtig ist, genauso ist die Trauer oder Angst oder, oder... vergänglich. Sie ist nur im Moment vorherrschend.

 

In der Vergangenheit konnte ich nicht genau sagen, was denn mein Leben ist, was ich wirklich will, was mir gut tut, was meine Leidenschaften sind. Heute bin ich einen großen Schritt weiter. Ich weiss, was mich ausmacht. Trotzdem bin ich nicht am Ziel, aber ich habe meine Kollage und gehe meinen Weg. Egal, was die Anderen sagen. Sollen die sich doch um ihr eigenes Leben kümmern.

 

Klarheit über Dein Leben

 

Hier ein paar Fragen, die Dir helfen sollen:

  • Was sind Deine Leidenschaften?
  • Bei welchen Tätigkeiten vergisst Du die Zeit?
  • Was ist Dir wichtig?
  • Welche Menschen sind Dir wichtig? Was gefällt Dir an ihnen?
  • Wen und was würdest Du mit auf eine einsame Insel mitnehmen? Warum?
  • Wie fühlt es sich an, wenn Du an Deinen Beruf, Deine Freunde, Deine Wohnung, Deine Hobbies... denkst?
  • Wo fühlst Du das?
  • Was will Dir dieses Gefühl sagen? Was bedeutet es für Dich?

 

Beantworte diese Fragen so ehrlich wie möglich. Lügen und flunkern nützen nichts, damit kommst Du nicht weiter.  Je ehrlicher Du bist, desto näher kommst Du Deiner eigenen Wahrheit. Um so näher kommst Du Deinem eigenen Leben und desto eher kannst Du wieder Dein Leben geniessen. Was für ein wunderbares Gefühl. Ich kann das selbst bestätigen. Es ist so wundervoll, wenn man seinen Ideen folgt und sich keine Gedanken um Ängste machen muss, weil man sich voll und ganz auf sich selbst konzentriert, dem eigenen Weg folgt.

 

Glaube an Dich!

 

Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Wenn Du an das Wunderbare in Dir glaubst, dann kannst Du alles erreichen, was du möchtest. Oft  hindern Dich nur Deine Gedanken daran, etwas auszuprobieren oder Dich weiterzuentwickeln. Wunderbares ereignet sich nicht, weil jemand anders zu Dir kommt und Dir Dein Wunder vorbei bringt. Da wärest Du ja auch ganz schön abhängig von den Menschen um Dich herum. Du musst schon selbst Deinen Hintern hochbekommen. Dein Wunder geschieht in Dir selbst, in Deinen Gedanken.

 

Verändere den Gedanken und Du kannst Dein Leben geniessen

 

Deine Gedanken formen Dein Leben. Wenn Du über Dich denkst, dass Du etwas nicht kannst, woher willst Du die Kraft nehmen, es trotzdem auszuprobieren? Wenn Du aber denkst, das schaffe ich, auch wenn ich Rückschläge einstecken muss, dann hast Du zumindest die Chance dazu. Du probierst mehrere Wege aus, änderst ggf. noch ein wenig den Weg oder das Ziel, aber Du gehst los und probierst Dich aus.

Das wichtigste ist nämlich, dass Du anfängst und weiter machst.

 

Henry Ford sagte mal: "Die wenigsten sind gescheitert, die meisten haben nur zu früh aufgegeben."

 

Das ist auch das, was mir in meinem Leben auch schon oft aufgefallen ist. Man muss mit seinem Projekt einfach anfangen und sich nicht so viele Gedanken machen, ob es funktoniert oder nicht. Vor allem aber muss man immer weiter machen und sich nicht von kleinen Rückschlägen entmutigen lassen. Achte immer wieder auf Deine Gedanken, wenn Du wieder ans scheitern denkst, ermutige Dich mit etwas positivem, mach weiter und gib nicht auf. Glaub an Dich!

 

Wenn Du wieder einmal glaubst, etwas nicht zu schaffen oder zu erreichen, oder wenn Dich etwas hindert, das zu tun, was Du möchtest, dann frage Dich:

  • Welcher Gedanke oder welche Angst hindert mich?
  • Wofür ist dieser Gedanke/diese Angst gut?
  • Wie fühlt sich diese Angst an?
  • Was genau hindert mich daran mein Vorhaben umzusetzen?
  • Was wäre, wenn ich diesen Gedanken nicht hätte?

 

Du bist der einzige, der sein Leben bestimmen und ändern kann. Das bedeutet nicht, die Ellenbogen auszufahren und alles und alle, die Dich hindern einfach wegzustoßen. Es bedeutet Deine Potentiale zu erforschen, Dich selbst zu finden und Deiner inneren Stimme zu folgen. Dabei lernt man authentisch zu sein, Demut zu haben und trotzdem seinen inneren Frieden zu finden und sich glücklich zu fühlen.

 

Endlich das Leben geniessen, fange an, es lohnt sich, das kann ich Dir sagen!!!!

Dein Leben wartet, finde und geniesse es! Gestalte es, es ist bunt und wunderbar!

Foto: kai Stachowiak / www.pixelio.de

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Dein Leben geniessen – der Geheimtipp dafür!
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